Die Entwicklung des Buddy-Prinzips

Tieren zuhören

Eine Reise zu mir selbst

Mein Lernprozess begann mit dem Tag als ich mir meinen sehnlichsten Kindheitstraum erfüllte und mir ein eigenes Pferd kaufte: Buddy.

Als ich das erste Mal auf ihm saß, breitete sich ein freudiges, aufregendes und kribbelndes Gefühl in mir aus – ich wusste einfach, er ist es!

Ich hatte mich vorher schon viel damit beschäftigt, dass unsere Pferde uns jederzeit spiegeln und toll zur Persönlichkeitsentwicklung sind – ich kaufte mir also ein Reitpferd, aber ich wusste auch, dass ich mir einen Persönlichkeitscoach kaufte.

Mit diesem Tag begann die spannende Reise zu mir selbst, denn wie schon gesagt: Ich lerne mich selbst, dank Buddy, jeden Tag besser kennen. Das ist definitiv herausfordernd, manchmal sogar sehr anstrengend, aber eben auch wunderschön!

Bis an meine Grenzen und darüber hinaus

Um mir beizubringen ihn zu hören und ihm zuzuhören, musste Buddy anfangs häufig sehr laut werden. Das war schmerzhaft und manchmal nahezu traumatisch, oft auch gefährlich. Regelmäßig kam ich innerlich an meine Grenzen und mir blieb dann nichts, als mich weinend und verzweifelt ins Gras zu setzen, während mein Pferd anfing zu grasen und höchst zufrieden mit diesem Ergebnis war.

Die Palette meiner Gefühle reichte von Frustration und Wut, über Verzweiflung und Resignation bis hin zu Selbstmitleid, Traurigkeit und Schuldgefühlen.

Ich wusste: Dass er sich so benahm, lag an mir. Aber alle Tipps aller Umstehenden selbsternannten Pferdefachleute („Der respektiert dich nicht.“, „Du musst ihm zeigen, wer der Boss ist.“, „Der ist hengstig und dominant.“, „Der verarscht dich nur – jetzt setz dich mal richtig durch.“, „Den würde ich in die Ecke stellen und mal richtig mit der Gerte verprügeln, damit er merkt, dass er das mit dir nicht machen kann.“ usw.) widersprachen meinem Innersten, verunsicherten mich gleichzeitig und halfen mir nicht im Geringsten.

Auf der Suche nach einem friedvollen Weg

Ich WUSSTE, dass einige Menschen ganz friedlich und in Harmonie mit ihren Pferden die tollsten Sachen machen können. Ich hatte es vor allem in Neuseeland mit eigenen Augen gesehen und live erlebt – und ich wollte das auch! Ich wusste, es IST möglich. Aber mir fehlte ganz einfach der Schlüssel dazu.

Ich hatte die nötige Intuition, die nötige Verbundenheit mit dem Universum und somit die Bewusstseinsebene, auf der Pferde mental miteinander kommunizieren einfach noch nicht in mir. Dachte ich 😉 Aber ich wollte das dringend lernen!

Die Entdeckung des bereits Vorhandenen

Und so durfte ich durch die Tierkommunikation entdecken, dass alle benötigten Fähigkeiten schon in mir vorhanden waren. Intuitive Kommunikation ist keine Gabe – sie ist jedem Menschen als Fähigkeit gegeben. Wir verlernen nur, auf dieser Ebene zu kommunizieren (ganz besonders hier in der westlichen Kultur). Aber durch Übung und Beharrlichkeit lässt sich diese Sprache wieder erlernen, gleich jeder anderen Sprache, die wir einmal gelernt und lange nicht gesprochen haben.

Fakt ist: Die intuitive Sprache, in der jedes Tier klar und deutlich mit uns kommunizieren kann, ist in jedem und jeder von uns verankert.

Ich halte nichts von Smalltalk

Meine besondere Gabe besteht also nicht im Sprechen mit Tieren.

Meine Gabe besteht darin, dass ich im Gespräch intuitiv die Informationen erfrage, die für Problemlösung und Heilung wichtig sind. Ich habe ein Faible für die Themen, die für die Persönlichkeitsentwicklung von Mensch und Tier relevant sind.

Und an diesen Punkten kann ich ansetzen und Prozesse in Gang setzen und begleiten. Beziehungen sind meine Leidenschaft – Ich freue mich also, wenn ich helfen kann! 🙂

Erfahrungen & Bewertungen zu Das Buddy-Prinzip